Kunstkreis Arbogast
Im Arbogast sind Kunst und Architektur untrennbar miteinander verbunden und prägen die Atmosphäre des Hauses.
Durch Werke von regionalen und internationalen Künstlern wird jeder Raum zu einem Ort der Inspiration und des Dialogs.
Die Kunst im Haus schafft nicht nur ästhetische Akzente, sondern regt auch zum Nachdenken an und fördert eine kreative Auseinandersetzung mit der Welt.
Lassen Sie sich von der Vielfalt der Kunstwerke in unseren Räumen verzaubern.
Der Kunstkreis Arbogast bereichert das Haus regelmäßig mit Ausstellungen und Kunstwerken von renommierten Künstlerinnen und Künstlern.
Im Laufe der Jahre haben zahlreiche talentierte Persönlichkeiten ihre Werke im Arbogast präsentiert. Hier eine Auswahl der Künstler, deren Arbeiten das Haus geprägt haben:
Michael Birkl, Anna Rubin, Danilo Ortiz, Doris Fend, Hanni Schierscher, Linde Heinzelmaier-Hörl, Kurt Heinzelmaier, Bianca Jäger, Karl-Heinz Ströhle, Miriam Prantl, Alois Neuhold, Roland Stecher, Birgit Zirner, Christoph Euler, Rene Dalpra, Christian Zillner, Carol Wyss Napier und viele mehr.
Nachfolgend finden Sie eine Auswahl einzelner Künstler und ihrer Werke, die in Arbogast ausgestellt sind und die besondere Atmosphäre des Hauses bereichern.
Danilo Ortiz ist ein Künstler, der in Arbogast arbeitet und dessen Werke tief mit dem Thema Frieden verbunden sind.
Aufgewachsen in einem Land, das von Gewalt geprägt ist, nutzt er seine Kunst, um die gesellschaftliche Realität zu reflektieren und den Betrachter zur Auseinandersetzung mit dem Frieden anzuregen.
In Arbogast sind einige seiner farbenfrohen Werke, darunter Friedens-Skulpturen, zu sehen, die die Transformation von Gewalt in positive, lebensbejahende Energie symbolisieren.
Anna Rubin lebt und arbeitet in Kärnten, wo sie in einem umgebauten Pferdestall als Drachenbauerin tätig ist.
Ihre Kindheit war von der Kunst ihrer Eltern geprägt, was ihr eine tiefe Verbindung zur Natur und zu kreativen Prozessen vermittelte.
In Arbogast gibt Anna regelmäßig Kurse, in denen sie ihre Leidenschaft für das Drachenbauen weitergibt und andere in die Welt der künstlerischen Fliegerei einführt.
Ihre Drachen, die sie mit Materialien wie Papier und Bambus erschafft, tragen nicht nur eine Form, sondern auch eine eigene Seele – jeder Drachen ist ein fliegendes Kunstwerk mit einem Namen.
Alois Neuhold ist ein zeitgenössischer Maler und Objektkünstler, dessen Werke oft die Verbindung von Malerei und plastischem Arbeiten zeigen. In Arbogast sind seine religiösen Kunstwerke wie das Kreuz im Speisesaal sowie die Monstranz und der Durchrinnkelch in der Kapelle zu finden.
Neuhold, der unter dem Künstlernamen Neuvalis signiert, verbindet in seiner Kunst spirituelle Themen mit einer einzigartigen, symbolhaften Bildsprache.
Der Friedenspfahl in Arbogast wurde am 21. September 2003 im Rahmen der „Vorarlberger Friedensdialoge“ aufgestellt.
Inspiriert von Masahisa Goi, einem japanischen Dichter und Friedenskämpfer, trägt der Pfahl die Botschaft „Möge Friede auf Erden sein“ in mehreren Sprachen und ist ein symbolisches Friedensgebet.
Goi glaubte, dass wahre Veränderung nur durch positive Gedanken und Liebe erreicht werden kann.
Der Friedenspfahl in Arbogast ist Teil einer globalen Bewegung, die mittlerweile mehr als 250.000 Pfähle weltweit umfasst und zur Förderung des Friedens in der Welt aufruft.
Der "Arkadische Quadratmeter" von Peter Kees auf dem Weg nach Arbogast ist ein symbolischer Akt, bei dem ein Quadratmeter Land als „Arkadisches Hoheitsgebiet“ erklärt wurde.
Dieser Landstrich gehört seit dem 21. April 2015 nicht mehr zum österreichischen Staatsgebiet und ist frei von nationaler Zugehörigkeit.
Arkadien steht für Freiheit, Zuflucht und Glück und lädt ein, über den Idealzustand von Gesellschaft und Individuum nachzudenken.
Die Landbesetzung stellt einen künstlerischen Kommentar zu Sehnsüchten und Visionen dar und war Teil der „Tage der Utopie“, bei denen solche Landnahmen auch in anderen Ländern durchgeführt wurden.
Das „Wasserhaus“ von Fridolin Welte ist eine begehbare Skulptur, die 2003 als meditativer Pavillon geschaffen wurde.
Der Raum fördert das Bewusstsein für das Element Wasser und lädt ein, die Verbindung zwischen Mensch und Natur durch Wind, Licht und Wasser zu spüren.