Freiräume

 

Arbogast ist mehr als ein Seminarzentrum – es ist ein Ort der Erholung und Begegnung, eingebettet in eine idyllische Naturlandschaft mit malerischen Spazierwegen. Hier finden Sie Freiräume, um zur Ruhe zu kommen, neue Kraft zu schöpfen und sich mit dem Leben verbunden zu fühlen. Der angrenzende Wald lädt zu kurzen oder ausgedehnten Spaziergängen ein – schon nach wenigen Minuten tauchen Sie in die unberührte Natur ein.

 

Sportplatz, Spielwiese, Fitness-Parcours, Wassertrete und Tipi bieten vielfältige Möglichkeiten für Bewegung, Entspannung und Erholung. Für Momente der Stille und Besinnung stehen Ihnen zudem das Wasserhaus und die Kapelle offen – ideale Orte für Meditation, Gebet und innere Einkehr.

Arbogast im Herbst
Arbogast im Herbst
Arbogast im Herbst
Arbogast im Herbst
Arbogast im Herbst

Ich ging im Walde so für mich hin, und nichts zu suchen, das war mein Sinn

Johann Wolfgang von Goethe

Wasserhaus

Wasser und Besinnung

Blicken Sie vom Bildungshaus in die Talsenke, fällt Ihr Blick auf das Wasserhaus, das am Rande des Kalkofenbachs steht. Dieser meditative Ort schärft das Bewusstsein für das wertvolle und bedrohte Element Wasser.

 

Gestaltet vom Künstler Fridolin Welte, öffnet der Raum die Sinne für die Verbindung von Mensch und Natur. Wind, Licht und Wasser sind hier spürbar und wirken nach innen.

 

Das Wasserhaus ist zugleich ein Denkmal, das zum Nachdenken und zu verantwortungsbewusstem Handeln anregen möchte.

Wasserhaus außen

Erlebnis der Elemente

Das Wasserhaus, das 2003 vom Künstler Fridolin Welte geschaffen wurde, ist eine begehbare Skulptur und zugleich ein meditativer Pavillon. Es wurde als „Erfahrungszelle“ konzipiert, deren Wände wie eine schützende Haut wirken – kühlend, belebend und geborgen.

 

Das Wasserhaus lädt Sie ein, innezuhalten, das Spiel des Lichts im Wasserbecken zu beobachten und die Welt durch gezielt gesetzte Ausblicke bewusster wahrzunehmen. 

 

Zur Eröffnung wurde der Pavillon mit Wasser aus dem Jordan, dem Ganges sowie aus Australien und Senegal gesegnet – ein Zeichen für die verbindende Kraft des Wassers über Länder und Kulturen hinweg.


Kunst in Arbogast 

Wasserhaus innen

Dorfbrunnen in Afrika

 

Beim Bau des Wasserhauses im Jahr 2003 wurden Bohrkerne gegen Spenden abgegeben – daraus entstand die Initiative „Dorfbrunnen in Afrika“. Dank dieser Aktion haben heute neun Dörfer in der Sahelzone Zugang zu frischem Wasser.

 

Für viele Menschen bedeutet das eine spürbare Verbesserung der Lebensqualität, da insbesondere Frauen und Kinder nicht mehr täglich stundenlange Wege zur Wasserbeschaffung zurücklegen müssen.

 

Bis heute wird das Projekt immer wieder von engagierten Menschen unterstützt, die bei Geburtstagen, Jubiläen oder anderen Feiern auf Geschenke verzichten und stattdessen um Spenden für den Bau von Brunnen bitten. Die Kosten für einen Brunnen liegen je nach Standort und Ausführung zwischen 2.000 und 4.000 Euro.