Freiräume

 

St. Arbogast ist nicht "nur" ein Seminarzentrum, sondern auch ein wohltuender Ort der Erholung und Begegnung. Umgeben von einer zauberhaften Natur und malerischen Spazierwegen, gibt es hier viele Freiräume zu entdecken. Wenn Gäste dort verweilen, erden sie sich und spüren, wie sie eingebunden sind in das Netz des Lebens.

 

Der angrenzende Wald bietet sich für lange (oder kürzere) Spaziergänge an. Bereits nach wenigen Minuten befindet man sich inmitten unberührter Naturlandschaft.

 

Sportplatz, Spielwiese, Fitness-Parcours, Wassertrete und ein Tipi laden zum Atemholen und zur Entspannung ein.

 

Im Wasserhaus oder in der Kapelle bietet sich Raum für Meditation, Gebet und Ruhe.

Arbogast Haus außen Herbst
Arbogast Umgebung Natur Herbst
Arbogast Umgebung Gehweg
Arbogast Herbst von Wasserhaus
Arbogast Umgebung Dämmerung
Arbogast Umgebung Wassertrete

Ich ging im Walde so für mich hin, und nichts zu suchen, das war mein Sinn.

 

Johann Wolfgang on Goethe

 

Arbogast Wasserhaus von Innen
Wasserhaus von Außen im Herbst

Wasserhaus

 

Blickt man vom Bildungshaus in die nahe Talsenke, dann fällt der Blick auf einen Betonkubus. Es ist das "Wasserhaus", das hier am Rande des Kalkofenbachs seine Heimat gefunden hat.
Ein Raum der Ruhe und Besinnung, ein Ort, an dem die Wahrnehmung für das lebensspendende, kostbare und zugleich gefährdete Element Wasser geschärft wird.

 

Betritt man den von Künstler Fridolin Welte geschaffenen meditativen Ort, können sich die Sinne öffnen für das lebenswichtige Element Wasser, für die Schöpfung, für das Eingebundensein des Menschen in die Natur. Hier wirkt das Außen nach innen und das Innen nach außen. Die Natur ist genauso Gast wie der Mensch. Wind und Wetter, Licht und Wasser werden auf vielfältige Weise wahrnehmbar.

Das Wasserhaus ist aber auch ein öffentliches Zeichen, ein Denkmal. Es soll zum Nachdenken und zu verantwortlichem Handeln anregen.

 

Begehbare Skulptur, Erfahrungszelle, meditativer Pavillon

 

Das Wasserhaus ist das Ergebnis eines Kunstwettbewerbs zum Thema Wasser. Das Projekt von Fridolin Welte (Klaus/Wien) wurde von einer Fachjury ausgewählt und im Jahre 2003 mit Hilfe von Sponsoren und Förderern gebaut.

Als „Erfahrungszelle“ versteht der Künstler das Objekt, dessen Wände einer Membran gleichen, die wie eine den Körper beatmende, kühlende und gleichzeitig schützende Haut wirkt. Es lädt dich ein zum Verweilen, zum Innehalten: Sei es, um dich zu erfrischen oder um das Auge dem Spiel des Lichts im Wasserbecken folgen zu lassen, sei es um die äußere Welt in einem selektiven Ausblick durch eines der Löcher intensiviert wahrzunehmen oder sich bewusst zu werden, welche Bedeutung des Wassers für alles Leben auf unserem Planeten hat. Bei der Eröffnung wurden die vier Ecken des Pavillons gesegnet mit Wasser aus dem Jordan und dem Ganges, aus Australien und Senegal.

 

Das Wasserhaus und die Dorfbrunnen in Afrika

 

Beim Bau des Wasserhauses 2003 wurden die Bohrkerne gegen Spenden abgegeben. Das war der Beginn der Unterstützungsaktion "Dorfbrunnen in Afrika". Mittlerweile haben Menschen in neun Dörfern in der Sahelzone immer frisches Wasser. Frauen und Kinder müssen nicht mehr täglich stundenlang unterwegs sein, um Trinkwasser zu holen.

Immer wieder unterstützen einzelne Personen die Aktion, in dem Sie zum Beispiel bei Feiern oder Jubiläen auf Geschenke zugunsten des Projekts verzichten. Ein Brunnen kostet zwischen 2.000 und 4.000 Euro.